Was heißt hier „Erlebnispädagogik?“

„Adler, Du bist ein Adler. Breite die Flügel aus und flieg!“ (Aggrey)

Erlebnispädagogik heißt zunächst vor Allem „Learning by doing“, also handlungsorientiertes Agieren unter Einbeziehung von Geist, Körper und Seele.
Hinwendung zu Natur, Wagnis und Überwindung, zu Bewegung und Ausdauer, sowie Bewährung und Handeln in Grenzsituationen abseits vom Alltag sind die wesentlichen Merkmale der Erlebnispädagogik

Der Unterschied zu reinen Abenteuer- oder Actionangeboten ist, dass es eine klare pädagogische Zielsetzung gibt.
Ganz allgemein lauten die Ziele:
- Entwicklung der Persönlichkeit
- Ganzheitliches und lebendiges Lernen
- Lernen im und am Leben

Das fremde und neue Setting ermöglicht Lernprozesse, abseits des bekannten Umfeldes und auch abseits der bekannten Erwartungen und Verhaltensmuster. Voraussetzung ist, dass jede Maßnahme in Programm, Aufbau und Zielsetzung auf die jeweilige Gruppe „zugeschnitten“ ist.

Abschließend ein kurzer Exkurs zum Thema Sicherheit: Objektive Sicherheit hat höchste Priorität, wobei subjektive Gefahrempfindung davon deutlich abweichen kann (und manchmal ja auch soll!), was die Grenzerfahrung, und die damit verbundene Entwicklung oft erst ermöglicht.

„Wir wissen mehr, als wir sagen können“ (Polanyi)